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Main Echo, 26.Januar 2005, Doris Huhn
"...
Im fast nur von Kerzenschimmer erhellten Saal sprang der Funken schnell
auf die Zuhörer über. (...)
Von Leben
und Tod, von so mancher Leidenschaft wie dem Trinken und immer wieder
von der Liebe erzählten die Stücke, die »An
Beara« spielten. Und nicht nur Liebesleid und Liebeslust zu
schönen Frauen und starken Männern wie in »The Blacksmith« oder »The
lark in the morning« waren zu hören. Die Liebeserklärungen
an die grüne Insel, wie zum Beispiel bei »Song for Ireland«,
zogen sich wie ein roter Faden durch das Programm.
Von Stück
zu Stück stieg die Stimmung im Rittersaal um ein weiteres Quentchen und
das zum Mitsingen und Mitmachen animierte Publikum feierte das Trio mit
reichlich Applaus. Neben den instrumentalen Fertigkeiten, die Sauer und
Noll offenbarten, beeindruckte immer wieder die ungemein wandlungsfähige
Stimme von Ariane Treffer. Wahnsinn, wie sie die ganz heiße Version von
»The house of the rising sun« zelebrierte, um einige Stücke später mit
dem gewaltigen »Foggy dew« Gänsehautgefühle beim Publikum hervorzurufen.
Garniert
wurde das Ganze mit so mancher netter Geschichte, die das Trio erzählte.
So erfuhr man beispielsweise, dass Manfred Noll - kein Scherz - seine
Mandoline aus der Mülltonne vom Nachbarn gerettet hat. Das gute Stück
dankte es ihm mit spielfreudigem Ton, wie in »The day my wife« oder dem
Jig für »Leute mit Putzwahn«, »Dust on the window«, bewiesen.
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